[Rezension] Claus Mikosch - Der kleine Buddha. Auf dem Weg zum Glück

Worum geht es?

Wenn Mann und Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, ist das Chaos perfekt!
Täglich sitzt der kleine Buddha unter seinem Bodhi-Baum und meditiert. Das tut er gern, und er liebt seinen Platz unter dem alten Baum. Doch etwas fehlte in seinem Leben, das ihm weder die Wolken am Himmel noch die Bäume am Boden geben konnten. Also gebit er sich auf eine Reise und trifft dort auf Menschen, die alle für sich eine Antwort darauf gefunden haben, was im Leben wirklich zählt. Und der Buddha weiß: Es sind immer die kleinen Dinge, die das Geheimnis des Glücks ausmachen. Eine bezaubernde Geschichte über die Weisheit des Lebens. (Quelle: Verlagsangaben, Klappentext)
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Meine Meinung:

Meine Eltern haben mir dieses kleine Büchlein zu Ostern geschenkt. Mit den Worten: Vielleicht hilft es dir ja, zwischendurch mal ein wenig zur Ruhe zu kommen. Denn ich muss sagen ... ich bin oft viel zu nervös, mache mir ständig Sorgen um alles mögliche und - auch wenn das irgendwie immer doof klingt - denke oft zu wenig an mich.

"Der kleine Buddha" hat mir beim Lesen viel Freude bereitet. Auf kaum 100 Seiten regt dieses kleine Büchlein zum Nachdenken an, es hat mich zum Schmunzeln gebracht und oft genug dachte ich mir: Genau SO ist es. Mikosch schafft es, seinem Leser vor Augen zu führen, wie leicht es doch sein kann, glücklich zu sein, wenn man sich auch mal auf die kleinen Dinge im Leben besinnt. Wenn man sich vor Augen führt, was man bereits hat, anstatt immer nur neidisch auf die anderen zu blicken oder sich nur an dem festzuhalten, was man gerne hätte, gerne erreichen würde. Sicher ist es wichtig, Träume und Ziele zu haben. Aber manchmal muss man eben auch einen Umweg einschlagen, der einen kleinerschrittig glücklich machen kann.

Fazit:

In vielerlei Hinsicht hat mich das Buch an Francois Lelords "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" erinnert, ein Buch, das ich ebenfalls sehr mochte. Aber gleichzeitig, was "Der kleine Buddha" auch ganz anders. Es ist kein Abklatsch einer vorhandenen Geschichte, sondern ergänzt die gemeinsamen Aspekte um einige weitere.
Ein kleines Buch voll großer Weisheit, das einem sicherlich ein Stück weit einen Weg zum Glück aufweisen kann.

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